Heidrun Bartholomäus

Heidrun Bartholomäus

Heidrun „Heide“ Bartholomäus (* 12. Juli 1957 in Schwerin; geb. Timm) ist eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin, Dialogbuchautorin und Dialogregisseurin. Heide Bartholomäus wurde von 1977 bis 1980 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin ausgebildet und war anschließend am Theater in Weimar engagiert. Dort wurde sie für die Synchronarbeit entdeckt und wirkte erstmals an der Synchronisation des Films Pferdelady mit. Nach der Wiedervereinigung spielte Bartholomäus in zahlreichen Filmproduktionen mit, darunter (T)Raumschiff Surprise – Periode 1, Vaterland und Nichts bereuen. Für ihre Rolle im Film Komm näher erhielt sie 2006 beim Copenhagen International Film Festival einen Darstellerpreis. Als Synchronsprecherin wurde sie unter anderem durch Rollen wie Ginger in Chicken Run und Treeflower in Die Biber Brüder bekannt. Besondere Aufmerksamkeit erhielt ihre Synchronarbeit für Jodie Foster im Film Nell, in dem sie deren Fantasiesprache adaptierte. Außerdem zählt sie zu den deutschen Stimmen von Emily Watson und synchronisiert seit Ende der 1990er-Jahre regelmäßig Frances McDormand. Darüber hinaus ist Bartholomäus als Hörspielsprecherin tätig, unter anderem in der Reihe Elea Eluanda. Gemeinsam mit dem Pianisten Hannes Zerbe arbeitete sie außerdem an mehreren Jazz-und-Lyrik-Programmen.

  • Goethes Faust
  • Im Herbst kein Lied
  • Der Amokläufer - Aus Spiel wird Ernst
  • Was am Ende zählt
  • Back to Gaya
  • Delphinsommer
  • (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
  • Vaterland
  • Das Fahrrad

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