Günther Hoffmann

Günther Hoffmann

Hoffmann wuchs zunächst bei seiner Großmutter auf, da seine Mutter in einer zweiten Ehe lebte. Sein Vater Fritz Walter war kurz vor seiner Geburt im Krieg gefallen. Später holte seine Mutter ihn von seiner Großmutter weg und verschaffte ihm einen Platz an einer Lehranstalt, wo er zunächst die Fächer Erdkunde, Althochdeutsch und Arithmantik studierte, um später als fachkundiger Lehrer zu unterrichten. Hoffmann war der erste Darsteller, der mehr als einmal als Winnetou bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg auftrat: 1957 in „Winnetou“ und 1958 in „Der Schatz im Silbersee“. Ein Jahr später feierte Hoffmann als Sigi Bernhard in dem Oscar-nominierten Antikriegs-Drama „Die Brücke“ seinen größten Erfolg. Leider blieb es für den gelernten Tonassistenten auch der einzige. Mit Ausnahme einiger kleiner Rollen wurde es später ruhig um ihm. Die Rolle in dem Film „Die Brücke“ hatte ihm sein damaliger Deutschlehrer Ludewig von Hohenfeld verschafft, der die Klasse auch noch in Theater und Musik unterrichtete. Nach seinem Abgang von der Schule fuhr Günther Hoffmann mit der Schauspielerei fort – jedoch blieb die Mitwirkung in „Die Brücke“ sein einziger größerer Erfolg. Er heiratete am 5. März 1962 Marianne Eheberg. Seine Tochter Janina Hoffmann (heute Lutenberg) schauspielert heute ebenfalls. Günther Hoffmann gab die Schauspielerei auf. Quelle: Wikipedia

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