Sylvie Testud

Sylvie Testud

Sylvie Testud wurde am 17. Januar 1971 in Lyon geboren. Ihre Eltern trennten sich, als sie zwei Jahre alt war. Ihre Jugend verbrachte sie im Lyoner Stadtteil Croix-Rousse, wo sie von ihrer Mutter, einer Buchhalterin, aufgezogen wurde. In der Schule lernte sie Chinesisch. Schon früh fasziniert vom Kino, identifizierte sich die junge Frau besonders mit der komplexen Teenagerfigur, die Charlotte Gainsbourg in „L’Effrontée“ verkörperte. Nachdem sie zum Geschichtsstudium nach Paris gezogen war, begann sie bald mit der Schauspielerei. Sie besuchte zunächst einen kostenlosen Kurs am Cours Florent und anschließend das Konservatorium, wo Jacques Lassalle und Catherine Hiegel zu ihren Lehrern zählten. Ihr Filmdebüt gab sie 1994 in „Couples et amants“. Bereits in ihrer Jugend, inspiriert von den Schauspielerinnen im Film, beschloss sie, Schauspielerin zu werden. Daraufhin nahm sie in Lyon Schauspielunterricht bei dem Schauspieler und Regisseur Christian Taponard. 1989 zog sie nach Paris, um Geschichte zu studieren und Schauspielunterricht in kostenlosen Kursen am Cours Florent zu nehmen. Anschließend studierte sie drei Jahre lang am Nationalen Konservatorium für Schauspielkunst bei Jacques Lassalle und Catherine Hiegel. Anfang der 1990er-Jahre erhielt sie erste kleinere Filmrollen, gefolgt von Auftritten in Spielfilmen wie „Die Geschichte des Jungen, der geküsst werden wollte“ von Philippe Harel (1994), „Le Plus Bel Age…“ von Didier Haudepin (1995) und „Liebe, etc.“ von Marion Vernoux (1996). 1997 feierte Sylvie Testud in Deutschland mit dem Film „Jenseits des Schweigens“ von Caroline Link ihren ersten großen Kinoerfolg. Für die Rolle lernte sie Deutsch, Klarinette und Gebärdensprache. Sie wurde mit dem Deutschen Filmpreis (dem deutschen Pendant zum César) als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. 1998 spielte sie ihre erste große Rolle im französischen Kino und feierte in Frankreich große Erfolge mit der Rolle der Béa in „Karnaval“, dem ersten Spielfilm von Thomas Vincent. Für diese Leistung wurde sie für den César als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert und mit dem Michael-Simon-Preis ausgezeichnet. Anschließend begann sie eine bedeutende Schauspielkarriere mit einer Vorliebe für Autorenfilme. Im Jahr 2000 brachte ihr die Darstellung in Chantal Akermans „La Captive“ (einer Adaption von Marcel Prousts Roman „Die Gefangene“) eine Nominierung als beste Schauspielerin für den Europäischen Filmpreis ein. 2001 erhielt sie für ihre herausragende Darstellung der Christine Papin, einer der Papin-Schwestern, in Jean-Pierre Denis’ „Les Blessures assassines“ (basierend auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1933) ihre zweite César-Nominierung als beste Nachwuchsschauspielerin.

Vor der Kamera

  • Oh la la 2 - Neue Tests, neues Chaos
  • LOL 2.0
  • Où vont les âmes?
  • Proust and Signs: On Chantal Akerman's "La Captive"
  • Oh la la - Wer ahnt denn sowas?
  • Elles deux
  • Jíkuri
  • Marinette - Kämpferin. Fussballerin. Legende.
  • Des mains en or
  • Champagne !
  • Maman, ne me laisse pas m'endormir
  • Le Grand Restaurant : La Guerre de l'étoile
  • Simone, le voyage du siècle
  • Tout le monde savait
  • Flashback - Kampf der Geschlechter
  • L'Heureux Stratagème
  • Le Grand Restaurant : Réouverture après travaux
  • I Love You Coiffure
  • Toute ressemblance…
  • Convoi exceptionnel
  • Insumisas
  • Fred Vargas – Der Zorn der Einsiedlerin
  • Rendez-vous chez les Malawas
  • Suspiria
  • Comme des rois
  • Tamara Vol. 2
  • Deux gouttes d'eau
  • Mörderische Stille
  • Hochzeit ohne Plan
  • Final Portrait
  • Die Besucher - Sturm auf die Bastille
  • Arrête ton cinéma !
  • Le Correspondant
  • Tamara
  • Im Spinnwebhaus
  • Au plus près du soleil
  • Das Talent meiner Freunde
  • Gad Elmaleh - Le Big Show
  • 96 heures
  • French Women - Was Frauen wirklich wollen
  • Papa Was Not a Rolling Stone
  • Das Glück beim Tanzen
  • Две женщины
  • 24 Jours
  • Une chanson pour ma mère
  • Max
  • Für eine Frau
  • Gestrandet
  • Je m'appelle Hmmm...
  • Les mains de Roxana
  • À votre bon cœur, mesdames
  • Avant l'Aube
  • Rebellion
  • L'Amour, la Mort, les Fringues
  • Die Kinder von Paris
  • Mumu
  • Louise Michel la rebelle
  • Sentiments provisoires
  • Der große Blonde kann's nicht lassen
  • Lucky Luke
  • Lourdes
  • Gamines
  • Vengeance - Killer unter sich
  • Je ne dis pas non
  • Bonjour Sagan
  • L'idiot
  • La Vie en Rose
  • Der Fluchtpunkt
  • La France
  • Mange, ceci est mon corps
  • Arthur Honegger - Jeanne D'Arc Au Bucher
  • L'Héritage
  • La vie est à nous !
  • Les mots bleus
  • Tout pour l'oseille
  • Cause toujours !
  • Morgen ziehen wir um
  • Victoire
  • Autour d’hier aujourd’hui et demain (on déménage)
  • Stupeur et tremblements
  • Dédales - Würfel um dein Leben
  • Filles uniques
  • Der Gläserne Blick
  • Un moment de bonheur
  • Leben tötet mich
  • Les Femmes... ou les enfants d'abord...
  • Liebe deinen Vater
  • Jedermanns Fest
  • Un jour dans la vie du cinéma français
  • The Château
  • Les acteurs anonymes
  • Ich geh’ nach Hause
  • Drogen-Szenen
  • Les blessures assassines
  • Die Gefangene
  • Das dunkle Zimmer
  • Faux contact
  • Pünktchen und Anton
  • Marée haute
  • Karnaval
  • In Heaven
  • Margaret
  • Sentimental Education
  • Flammen im Paradies
  • Jenseits der Stille
  • Das schönste Alter
  • L'histoire du garçon qui voulait qu'on l'embrasse
  • Maries Lied: Ich war, ich weiß nicht wo

Hinter der Kamera

  • Maman, ne me laisse pas m'endormir
  • Arrête ton cinéma !
  • La Vie d'une autre

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