Lutz Moik

Lutz Moik

Lutz Moik (10. November 1930, Berlin – 4. Juli 2002, Berlin) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Bereits in jungen Jahren erlangte er große Bekanntheit durch seine Hauptrolle als Peter Munk in Paul Verhoevens Märchenfilm „Das kalte Herz“ (1950), dem ersten deutschen Farbfilm der Nachkriegszeit, der international gefeiert wurde. Moik begann seine Karriere als Kinderdarsteller während des Zweiten Weltkriegs und wirkte sowohl in DEFA-Produktionen in der DDR als auch in Filmen in Westdeutschland mit. Nachdem politische Umstände seine Filmkarriere einschränkten, konzentrierte er sich zunehmend auf Theater und Fernsehen und war ab den 1960er-Jahren in zahlreichen Serien zu sehen, darunter „Till, der Junge von nebenan“, „Tatort“ und „Ein Herz und eine Seele“. Trotz einer späteren Erkrankung an Multipler Sklerose arbeitete er bis in die 1990er-Jahre hinein für das Fernsehen und trat bei Lesungen auf. Moik war außerdem ein produktiver deutscher Synchronsprecher und lieh seine Stimme Schauspielern wie David Hemmings, Mickey Rooney, George Peppard und Earl Holliman.

  • Pastorale 1943
  • Keine Leiche ohne Lily
  • Der Mann, der sich Abel nannte
  • Der eiserne Gustav
  • Das verbotene Paradies
  • Christina
  • Der fröhliche Weinberg
  • Hanna Amon
  • Das kalte Herz
  • Fünf unter Verdacht
  • Bürgermeister Anna
  • 1-2-3 Corona
  • Eine reizende Familie
  • Und finden dereinst wir uns wieder

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