
Luca Guadagnino
Luca Guadagnino, geboren am 10. August 1971, ist ein italienischer Filmregisseur und -produzent. Seine Filme zeichnen sich durch emotionale Tiefe, Erotik und opulente Bilder aus. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Silbernen Löwen, und war für einen Oscar sowie drei BAFTA Awards nominiert. Guadagnino wurde in Palermo geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Äthiopien. Aufgrund des äthiopischen Bürgerkriegs kehrte seine Familie jedoch nach Italien zurück. Guadagnino begann seine Karriere mit Kurzfilmen und Dokumentarfilmen. Sein Spielfilmdebüt gab er mit „The Protagonists“ (1999), der ersten seiner vielen Zusammenarbeiten mit der Schauspielerin Tilda Swinton. Sein Nachfolger „Melissa P.“ (2005) war in Italien ein kommerzieller Erfolg, erhielt aber gemischte Kritiken. Guadagnino erlangte mit seiner Desire-Trilogie, bestehend aus den Filmen I Am Love (2009), A Bigger Splash (2015) und Call Me by Your Name (2017), weitere Anerkennung. Letzterer brachte ihm internationale Bekanntheit. Suspiria (2018), ein Remake des Films von 1977, war Guadagninos erster Ausflug ins Horror-Genre. Der Film floppte an den Kinokassen und spaltete die Kritiker. Guadagninos darauffolgende Projekte waren We Are Who We Are (2020), eine Coming-of-Age-Miniserie für HBO, der romantische Horrorfilm Bones and All (2022), der romantische Sportfilm Challengers (2024) und das historische Liebesdrama Queer (2024). Guadagnino führte Regie bei mehreren Dokumentarfilmen, darunter „Bertolucci on Bertolucci“ (2013) und „Salvatore: The Shoemaker of Dreams“ (2020). Neben seiner Filmarbeit war er auch in der Modewelt tätig und drehte Werbespots für Marken wie Fendi und Salvatore Ferragamo. 2012 gründete Guadagnino die Produktionsfirma Frenesy Film Company. Er produzierte außerdem „Belluscone: A Sicilian Story“ (2014), „The Truffle Hunters“ (2020), „Salvatore: The Shoemaker of Dreams“ (2020), „Holiday“ und „Enea“ (2023).



































